18.04.2008

Das Wetter am Bodensee


Das Wetter am Bodensee wird sehr von der Temperatur des Sees beeinflusst. Im Sommer überschreitet das Thermometer meist nicht die 25° Marke, da leichte Winde für angenehme Kühle sorgen. Im Winter allerdings kehrt sich der Bodensee zum Wärmespeicher um, der starke niedrige Gradzahlen verhindert, so kommt es nur äußerst selten vor, dass der See überhaupt zufriert und Frosttage zählen auch eher zur Ausnahme.

Laut Statistik friert der See nur alle 70 Jahre einmal zu, sodass man ihn ohne Gefahr betreten kann. Da der Bodensee 250m tief ist passt sich die Wassertemperatur nur mäßig und begrenzt den jahreszeitlichen Schwankungen der Lufttemperatur angleichen.

Frühling und Herbst sind die idealsten und schönsten Jahreszeiten am Bodensee, da das Gebiet ein Obst- und Weinbaugebiet ist. So stehen im Frühling die Plantagen in schönster Blütenpracht und im Herbst beginnt die Zeit der bunten Tage, sowie der Wein- und Obstlese. Alles in allem herrschen am Bodensee äußerst milde Temperaturen, als es sonst in dieser Region vorkommt. Ein so genanntes Belastungsklima wäre auftretende Schwüle im Sommer, Nebel im Winter und so gut wie ein ganzjähriger Föhneinfluss, welcher von einem Fallwind aus den Alpen herrührt.

Auch können manchmal starke Sturmböen auftreten, die meterhohe Wellenberge vor sich hertreiben und deshalb für Unkundige nicht als ungefährlich anzusehen sind. Aus diesem Grund gibt es ein Sturmwarnsystem, welches den Sturm ab 34 Knoten ankündigt.

Das milde Klima macht es möglich, dass selbst mediterrane Pflanzen gedeihen können, wie es zum Beispiel auf der Insel „Mainau“ der Fall ist und welche deshalb als Blumeninsel bezeichnet wird.

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