Max Ackermann: Klassische Moderne im barocken Kloster
Als „Maler des Blau“ prägte Max Ackermann die moderne und insbesondere die abstrakte Kunst in Deutschland entscheidend mit. Ausgehend vom gegenständlichen Frühwerk zeigt jetzt im neuen Kloster Schussenried eine große Ausstellung Bilder aus den unterschiedlichen Schaffensphasen des aus Berlin stammenden Künstlers.
Das barocke Kloster Schussenried hat sich in den letzten Jahren als Ausstellungszentrum in Oberschwaben etabliert – mit wichtigen Ausstellungen von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwart macht es Kunstliebhaber auf sich aufmerksam. Bei aller Internationalität der ausgestellten Künstler erkennt man doch immer den oberschwäbischen Akzent! So auch bei Max Ackermann, der in vielfältigen Beziehung zum Land zwischen Ulm und Bodensee stand.
Jetzt wurde eine umfangreiche Ausstellung mit seinen Werken eröffnet, die bis zum 2. November in den barocken Räumen des Klosters zu sehen sein wird. Darunter sind Werke aus allen Schaffensphasen Max Ackermanns, der auch als „Maler des Blau“ bekannt wurde. Nach seinem Studium in Weimar und München wurde Ackermann ab 1912 Schüler von Adolf Hölzel in Stuttgart, der in maßgeblich in seinem weiterem Schaffen beeinflusste. Ackermann löste sich von der gegenständlichen Malerei und übernahm die abstrakte Formensprache für seine Werke. 1936 erhielt Ackermann von den Nationalsozialisten Berufsverbot. Nach dem Krieg ging sein Weg entschieden weiter zur abstrakten Malerei. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland stehen für Max Ackermanns herausragende Bedeutung als international anerkannter Vertreter der klassischen Moderne.
Sehnsucht nach Vollendung
Eine Ausstellung von Werken des Künstlers Max Ackermann
10. Mai bis 2. November
Di bis Fr von 10-13 und 14-17 Uhr
Sa, So und Feiertag von 10-17 Uhr
Nähere Informationen erhalten Sie unter:
Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Ulm
Tel.: 07 31/ 50 28 975
E-Mail: info@kloster-schussenried.de / www.schloesser-und-gaerten.de