1.09.2014

Sommerferien am Bodensee – Tag 10: Affenberg Salem!


DSCF7299Es ist soweit, der letzte Tag im Bodenseeurlaub ist angebrochen. Wie die Zeit doch vergeht! Neun wunderschöne Tage voller Spaß, Abwechslung und Erholung liegen hinter den Feriengästen und ein zehnter wunderbarer Urlaubstag am Schwäbischen Meer noch vor ihnen. Für welche Stadt oder welche Sehenswürdigkeit entscheidet man sich da bloß? „Wer die Wahl hat, hat die Qual“ – ein Spruch, der in der vielseitigen Bodenseeregion auf jeden Fall passt!
Wer mag, kann das reizvolle Hinterland des Bodensees erkunden und interessante Städte und Orte wie Pfullendorf, Deggenhausertal, Ravensburg oder die Hopfenstadt Tettnang besichtigen. Auch das Allgäu mit seinen lieblichen Landschaften liegt nicht weit entfernt! Womöglich gehen die Urlauber am letzten Ferientag auf Shoppingtour, um Andenken und Mitbringsel zu erwerben, beispielsweise in Überlingen, in Friedrichshafen oder im österreichischen Dornbirn. Oder die Erwachsenen gönnen den Kids zum Abschluss nochmal einen unvergesslichen, kinderfreundlichen Tag am Bodensee, zum Beispiel bei einem Besuch im Wild- und Freizeitpark Allensbach, im Konstanzer Sea Life Centre oder im Affenberg Salem! Affen einmal hautnah erleben und diese füttern?? Das ist ganz sicher ein Erlebnis und perfekt für den zehnten und letzten Tag im Sommerurlaub am Schwäbischen Meer 2014.
Der Affenberg Salem ist ein großzügiges Tierparkareal zwischen der Birnau und Schloss Salem mit zahlreichen Störchen, allerlei Wasservögeln, Fischen, Damwild und – Achtung! – mehr als 200 frei lebenden Berberaffen. Der Bereich, in dem die Berberaffen leben, ist umzäunt. Im Inneren stört kein Zaun oder Gitter. Ein Rundweg führt durch die Anlage und ermöglicht einen Einblick in die Welt und den Alltag dieser imposanten Tiere. Dabei können die Besucher die jungen und älteren Affen von Salem aus der Nähe bewundern. Absolutes Highlight und zwar nicht nur für die Kleinen, ist das Füttern der Tiere mit dem zur Verfügung gestellten Popcorn. Doch bevor es ins Affengehege geht, erfolgt eine kurze Einweisung durch einen Tierpfleger!
DSCF7357Lose Kameras, Mützen, Brillen, Wasserflaschen – all dies gut verstecken oder gleich ganz draußen, im vorderen Bereich zurücklassen, denn die flinken Berberaffen sind ab und an sehr neugierig. Der Rundweg darf freilich nicht verlassen werden. Rechts und links von diesem befindet sich ein Holzgeländer, auf dem die Berberaffen gern Platz nehmen. Hier kommt auch schon das Popcorn ins Spiel, von dem jeder Gast eine Handvoll beim Eintritt erhält. Die auf dem Geländer sitzenden Tiere dürfen mit dem Popcorn gefüttert werden – was ein großer Spaß! Wenngleich die erste eigenhändige Fütterungsaktion bei dem einen oder anderen Parkbesucher ein klein wenig Überwindung kostet, nur Mut!
Empfehlenswert ist es, nicht alle Körner schon am Anfang des Rundweges zu verfüttern. Zum einen stappelt sich hier schon teilweise das Popcorn auf dem Boden (kaum hungrige Tiere, da zu Beginn viel gefüttert wird) und zum anderen gibt es auch auf dem restlichen Weg genügend Berberaffen, die sich über die Leckerei freuen. Neben der eigenhändigen Fütterung können Interessierte auch an den öffentlichen Fütterungsaktionen teilnehmen. Dabei erzählt der Tierpfleger auch gleich allerhand Wissenswertes über die faszinierenden Tiere.
Die Berberaffen sitzen selbstverständlich nicht alle zeitgleich auf dem Holzgeländer. Ein Blick in die Büsche und Bäume lohnt daher, manchmal zeigt sich ein kurios schlafendes Tier oder vielleicht auch eine Affenmama mit Kind. Dann sollte unbedingt ein gewisser Abstand gewahrt werden. Im gesamten Affengehege bieten sich schöne Fotomotive, auf sein Equipment sollte der Besucher aber stets Acht geben.
DSCF7288Am Ausgang des Affenareals stehen Informationsschilder zum Aufbau und Leben der Affengruppe von Salem. Von hier aus geht es weiter über den idyllischen Wasserbereich mit Brücke und durch das Damwildgelände wieder bis zum Haupteingang des Tierparks. Ein Gastronomiebetrieb und ein Spielplatz laden dort zum Verweilen ein. Ein schöner erholsamer Abschluss eines eregnisreichen, amüsanten Ausfluges am letzten Ferientag am malerischen Bodensee. Morgen startet die Rückreise und schon jetzt beginnt die Sehnsucht nach dem nächsten Urlaub im herrlichen Dreiländereck von Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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