14.08.2014

Sommerferien am Bodensee – Tag 7: Pfänder und Bregenz!


DSCF7020Das Ländereck von Deutschland, Österreich und der Schweiz ist nicht nur von dem zauberhaften Gewässer geprägt, sondern auch von der umliegenden, imposanten Bergwelt. Zwei „Riesen“ auf Schweizer Seite und in Österreich ragen hoch über dem Bodensee auf und sind als Ausflugsziele mit atemberaubenden Blick auf das Länderdreieck berühmt und überaus beliebt. Warum also nicht in luftige Höhen aufsteigen und die wundervollen Landschaften um den Bodensee am siebten Urlaubstag einmal von oben betrachten!

Für die Einreise in die Schweiz besteht Passpflicht, dies gilt auch für Kleinkinder. Wer dies in der Urlaubsvorbereitung nicht berücksichtigt hat, braucht sich aber nicht ärgern. Der 1.064 Meter hohe Pfänder in Österreich, der sich nahe der renommierten Festspielstadt Bregenz erhebt, ist ein lohnenswertes Ziel für die ganze Familie!

Mit der Pfänderbahn, die regelmäßig zwischen 8 Uhr und 19 Uhr verkehrt, geht es für die Besucher in nur 6 Minuten nach oben. Die Talstation liegt rund 5 Gehminuten vom Hafen Bregenz entfernt. Die Panoramagondeln bieten schon während der Fahrt eine großartige Aussicht auf Bodensee und Berge, sicherlich ein Erlebnis für Jung und Alt.

DSCF7042Nicht nur mit der Pfänderbahn geht es hinauf auf den österreichischen Bodenseeberg, es gibt für Mutige eine Autostrecke. Diese ist zwar an manchen Stellen etwas eng, für geübte Fahrer aber gar kein Problem und eine außergewöhnliche Tour mit phantastischen Ausblicken obendrein. Oben am Parkplatz entdecken die Besucher diverse Ausschilderungen zu Gastronomiebetrieben, Sennereien und schönen, abwechslungsreichen Wanderwegen. Mit dem Gasthaus Pfänderdohle, dem Gasthaus Pfänderspitze und dem Berghaus Pfänder stehen den hungrigen Wanderern und Radfahrern gleich mehrere Einkehrmöglichkeiten zur Verfügung.
Aber vor der Ruhepause wartet erst einmal ein ordentlicher Spaziergang zu den wichtigen Stationen auf dem über 1.000 Meter hohen Pfänder, bei dem sich beeindruckende Aussichten auf den See, auf hunderte Alpengipfel sowie idyllische Täler und Hügel offenbaren. Die Pfänderspitze gewährt weite Blicke, aber vor allen Dingen der Bereich um das Berghaus Pfänder ist als Aussichtspunkt überaus beliebt.

Das Berghaus Pfänder – das Gasthaus mit Terrasse und Panoramasicht – ist für viele Gäste die erste Adresse, da sich hier die Bergstation der Pfänderbahn befindet. Außerdem gibt es hier oben einen Spielplatz, ein Trampolin (kostenpflichtig), den Alpenwildpark mit Rundwanderweg (freier Eintritt) und die Adlerwarte, in der von Anfang Mai bis Anfang Oktober zweimal täglich Vorführungen geboten werden.
DSCF7062Auf den vielen unterschiedlichen Wanderwegen des Pfänders lassen sich immer wieder herrliche Ausblicke über die grandiosen Landschaften genießen. Auch Kuhglocken und vereinzelt stehende Höfe und Ferienhäuser prägen den österreichischen Bodenseeberg. Wer beim Anblick weidender Kühe Lust auf frische Milch und Käse bekommt, wird gleich fündig. Es existieren lokal mehrere Bauernhöfe und Sennereien, die zu Fuß oder mit dem Pkw erreichbar sind. Allerdings sollten die Öffnungszeiten beachtet werden. Die meisten Hofbetriebe öffnen bis zur Mittagszeit und dann ein zweites Mal in den frühen Abendstunden.
DSCF7027Der Weg vom Pfänder hinab führt über die Pfänderbahn oder eben auf den Autostrecken Richtung Tal. Wer mit dem Pkw auf dem Pfänder unterwegs ist, wird feststellen, dass „viele Wege nach Rom führen“. Mit Navigationsgerät und offenen Augen (Ausschilderungen) ist der Weg nach unter aber kein Problem. Zudem entdecken die Besucher auf der Autofahrt ins Tal viele schöne Flecken, unter anderem kleinere Wasserfälle, tiefe Schluchten, pittoreske Höfe und in der Ferne den glitzernden Bodensee. Alles imposante Fotomotive!
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Einmal am Pfänder und als kröhnender Abschluss empfiehlt sich ein Abstecher in die Festspielstadt Bregenz, berühmt für die außergewöhnliche Seebühne, auf der bis Ende August 2014 Mozarts „Zauberflöte“ aufgeführt wird. Wer es sich gemütlich machen und den Abend am Bodensee ruhig ausklingen lassen möchte, kann zum Beispiel ein wenig am Bregenzer Bodenseeufer verweilen. Am Ufer gibt es Grasflächen und Steinstrände, die zum Sonnenbaden und Relaxen einladen. Die Stadt Bregenz hat sich für Einheimische und Urlauber übrigens etwas sehr schönes, sinnvolles einfallen lassen – große blaue Kissen, die an den Kiesstränden kostenfrei bis zur Abholung am Abend bereit stehen. DSCF7199

Bequemes sitzen und liegen mit Sicht auf den reizvollen Bodensee ist auch am Kiesufer von Bregenz ohne Weiteres möglich und mit dem Kissen und der südländischen Atmosphäre ringsum wird das abendliche Ausruhen am Strand zum tollen Urlaubserlebnis!

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