9.07.2018

Spannende Sonderschau für Kinder und Erwachsene im Schulmuseum am Bodensee


Pünktlich zum Start der großen Sommerferien in vielen deutschen Bundesländern organisiert das Schulmuseum Friedrichshafen seine neue Sonderausstellung, die einen Blick auf die verschiedenen Lernwelten vergangener und heutiger Generationen wirft. Waren einst Bücher, Hefte, Baukästen, Spielfiguren und Gemeinschaftsspiele die zentralen Lernmittel und Spielmittel – in der Schule und auch in der Freizeit, so sind heutzutage Personal Computer, Notebooks, Tablets und Smartphones, PC- und Internetspiele feste Bestandteile der Lern- und Spielwirklichkeit. Wo genau gelernt wurde oder wird – eher im Alltag oder doch auf der Schulbank – und wie sich die Lernmittel und Lernformen im Laufe der Zeit verändert haben, zeigt das Schulmuseum Friedrichshafen in seiner aktuellen Sonderschau mit dem weisenden Titel „Wie kommt die Welt ins Kinderzimmer? Bücher, Baukästen und Bildschirme“.

Bedeutendes fürs Leben lernen! Elternteile und auch so manches Kind oder Jugendlicher fragen sich, ob die wirklich wichtigen Dinge im Leben tatsächlich auf der Schulbank gelernt werden und bei einem Blick in die Mathematikbücher der Oberstufe fällt es einigen schwer zu glauben, dass all diese Formeln in der Praxis später Anwendung finden. Keine Frage, das „kleine 1×1“ und Dreisätze begegnen einem im täglichen Leben immer wieder, doch wie oft müssen Diagramme ausgewertet oder Volumina berechnet werden? Natürlich bilden die staatlichen Einrichtungen wie Kindergarten, Schule und Hort ein solides Fundament für das spätere Leben und vermitteln Wissen, welches auch im Erwachsenenalter noch relevant ist. Lernen fürs Leben gilt ebenso auf dem Schulhof, auf dem Fußballplatz, im Kinderzimmer oder auch beim Restaurantbesuch. Redewendungen wie „Man lernt nie aus“ oder „Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen“ sind bekannt und bekommen Kinder gewiss oft zu hören.

Die neue Sonderausstellung des Friedrichshafener Schulmuseums läuft bis zum 17. März 2019 und widmet sich den Fragen nach Lernorten, Lernformen und Lernmitteln früher und heute. Nützliches Wissen und die Vermittlung dieses werden beleuchtet, auch im Hinblick auf den zeitgeschichtlichen Wandel, sich verändernde Wertvorstellungen und Weltanschauungen. So zählen zur umfangreichen Spiel- und Lernwelt (von gestern und heute) Papier- und Porzellanpuppen, Zinnsoldaten, tiptoi®, Roboter, wandelbare Actionfiguren und auch „Die Sendung mit der Maus“. Nicht zu vergessen, scheinbar zeitloses Lern- und Spielzeug wie Rasseln oder Bälle, die maximal in ihrer Ausführung verändert wurden.

Neben diversen historischen und modernen Spiel- und Lernexponaten gibt es bei der momentanen Sonderschau auch spannende Erfahrungsberichte zu Lernorten, „Lehrern“ und Lebenswissen zu entdecken. Außerdem werden gegenwärtige Themen wie die (zunehmende) Digitalisierung auch im Bereich der Lern- und Spielwelten vom Schulmuseum Friedrichshafen aufgegriffen und hinterfragt.

Bildquelle: schulmuseum.friedrichshafen.de

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